ERGEBNISLISTE IRONMAN HAWAII 2008 (Kona)

Ergebnisse + Rekorde

Ironman Hawaii 2008

📍 Kailua-Kona (Big Island), Hawaii

Datum 11. Oktober 2008
Finisher Gesamt 1.634 Athleten
Sieger (Männer) Craig Alexander (AUS) – 08:17:45 Std.
Siegerin (Frauen) Chrissie Wellington (GBR) – 09:06:23 Std.

Offizielle Ergebnisliste: Ironman Hawaii 2008 (Kona)

Die Finisher-Zeiten aller Athleten der Ironman World Championship am 11. Oktober 2008 in Kailua-Kona.

Platz Name AK Land/Staat 🏊 Schwimmen 🚴 Rad 🏃 Lauf Gesamtzeit
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Craig Alexanders Taktikstreich – Chrissie Wellington verteidigt ihren Thron trotz Reifenpanne

Am 11. Oktober 2008 entwickelte sich die Ford Ironman World Championship in Kailua-Kona zu einem packenden Drama: nach dem verletzungsbedingten Verzicht des Vorjahressiegers Chris McCormack erlebte Big Island den Aufstieg des Australiers Craig Alexander sowie das schier unglaubliche Comeback von Chrissie Wellington.

Craig Alexander krönt sich im Marathon

Das Herrenrennen begann wie gewohnt mit schnellem Tempo im Pazifik. Der US-Amerikaner Andy Potts führte das Feld nach 00:48:40 Stunden aus dem Wasser. Auf der Radstrecke forcierten Radspezialisten wie Normann Stadler (04:29:56 Std.) und Ain-Alar Juhanson mit der besten Radzeit des Tages (04:26:15 Std.) das Tempo, konnten sich jedoch im kochend heißen Wind nicht entscheidend absetzen.

In der Wechselzone stiegen die Verfolger gemeinsam auf den Marathon um. Hier spielte Craig Alexander seine unnachahmliche Laufstärke aus. Mit einem fantastischen Marathon von 02:45:01 Stunden setzte er sich von seinen Konkurrenten ab und feierte in 08:17:45 Stunden seinen ersten Weltmeistertitel in Kailua-Kona.

Hinter ihm sicherte sich der Spanier Eneko Llanos nach langem Kampf die Silbermedaille (08:20:50 Std.), knapp vor dem Belgier Rutger Beke (08:21:23 Std.). Schweizer Hoffnungsträger Ronnie Schildknecht verpasste das Podest als Vierter nur knapp (08:21:46 Std.). Bester Deutscher wurde Faris Al-Sultan auf Rang 11 (08:39:32 Std.), gefolgt von Normann Stadler auf Platz 12 (08:44:04 Std.).

Das Chrissie-Wellington-Drama am Highway

Bei den Damen war Titelverteidigerin Chrissie Wellington die unangefochtene Favoritin – doch ihr Rennen wurde zu einer echten Zitterpartie. Nach gutem Schwimmen erlitt die Britin auf dem Rad nach etwa 70 Kilometern eine schwere Reifenpanne. Bei der Reparatur verlor sie viel Zeit und wertvolle Minuten auf die Konkurrenz, behielt jedoch die Nerven.

Trotz des Malheurs brannte Wellington mit 05:08:16 Stunden die schnellste Radzeit der Frauen in den Asphalt und stürmte noch vor dem zweiten Wechsel wieder an die Spitze. Mit einem überragenden Marathon in 02:57:44 Stunden baute sie ihren Vorsprung weiter aus und sicherte sich in 09:06:23 Stunden im Ziel am Alii Drive souverän ihren zweiten Titel in Folge.

Hinter ihr schob sich die Niederländerin Yvonne van Vlerken mit starker Laufleistung auf Rang zwei (09:21:20 Std.), gefolgt von der Ungarin Erika Csomor auf dem Bronzerang (09:24:49 Std.). Die deutsche Favoritin Sandra Wallenhorst belegte nach beeindruckender Aufholjagd Platz vier (09:22:52 Std.).

Insgesamt erreichten bei der 30. Jubiläumsausgabe des Klassikers 1.634 Athleten glücklich das Ziel.